10 ultimative Tipps, um erfolgreich zu Netzwerken

 

Mein Name ist Verena Müller, ich bin Geschäftsleitung von KIM SportsManagement und unter anderem für den gesamten Bereich Netzwerken zuständig. Da dieses Thema von immer größerer Relevanz wird und ich bereits Vorträge darüber halte, bekommt Ihr innerhalb dieses Blogeintrags einen Crashkurs und Tipps, wie auch Ihr mit überschaubarem Einsatz ein gutes Netzwerk aufbauen könnt.

 

Zu allererst muss natürlich definiert werden, was Netzwerken überhaupt ist: „Beschreibt den Aufbau und die Pflege der eigenen Kontakte. Ziel dabei ist der Wissensaustausch, die gegenseitige Hilfe und der berufliche Vorteil, z.B. bei der Jobsuche, oder der Karriere“.

 

Beim Thema Networking stellen sich viele die Frage: Was muss ich beachten, um mir im Beruf ein erfolgreiches Netzwerk aufzubauen? 

Zunächst muss man sich klar vor Augen halten, welche Ziele man durch Networking verfolgt. Sind es lang- oder kurzfristige Ziele, sucht man Gleichgesinnte, um sich über branchenähnliche Dinge zu unterhalten oder möchte man einfach nur berufliche Kontakte knüpfen?
Ist man sich dieser Zielen bewusst, kann der nächste Schritt des Netzwerkens eingeleitet werden. Trotz allem Selbstvertrauen über die eigene Qualität und die eigenen Fähigkeiten, sollte nicht nur der eigene Nutzen im Vordergrund stehen. 

 

 

Warum ist es wichtig ein Netzwerk aufzubauen

 

Dein Netzwerk kann dir Sicherheit geben.

Stellt euch vor, das Netzwerk ist ein Spinnennetz, dass voll mit Leuten ist, die du kennst. Es fängt euch auf, wenn es mal nicht so gut läuft. Egal, ob bei finanziellen Engpässen oder Denkblockaden. Ihr könnt euch immer an diese Personen in eurem „Spinnennetz“ wenden und sie nach Rat fragen. 

 

 

Was ist der richtige Kontakt?

 

Diese Frage hängt von den eigenen Karrierezielen ab. Als Kern solltet ihr in eurem Netzwerk Menschen haben die…

      • ähnliche Ziele verfolgen wie ihr selbst.
      • schon dort sind, wo ihr hinwollt.

 

Stell dir vor, du bist auf einem Event oder einer Messe. Du hast dir fest vorgenommen dein Netzwerk zu erweitern. Natürlich bist du aufgeregt, das ist ganz normal, wenn man neue Menschen kennenlernt. Man fühlt sich ein bisschen wie beim ersten Date. Man sorgt sich um sein Aussehen, man bereitet sich vor was man sagen möchte, usw. Aber Netzwerken kann man lernen und umso häufiger man es macht, desto leichter fällt es einem. Bevor wir auf die Tipps eingehen, hier noch ein paar Fragen, die dir beim Einstieg ins Gespräch helfen können:

      • Was machen Sie beruflich?
      • Wodurch lassen Sie sich inspirieren?
      • Welches Buch lesen Sie gerade?
      • Wie fanden Sie den Vortrag?
      • Möchten Sie etwas trinken?

 

 

Im Folgenden nun die 10 Tipps, um erfolgreich zu Netzwerken.

 

1. Aktive Kommunikation:
Gehe auf Leute zu und sprich Sie an, nicht abwarten, dass du angesprochen wirst. Dazu gehört eine gute Vorbereitung. Worüber unterhalte ich mich mit der Person? Wie gehe ich auf die Person zu?
Schaue, bevor du mit jemanden redest, auf facebook, Xing oder ähnliches, um Vorabinformationen zu erhalten. Das hilft dir dich besser auf das Gespräch vorzubereiten. 
Kennen Sie…?: versuche gemeinsame Bekanntschaften herauszufinden, denn das verbindet extrem.

         

2. Offenheit: 

         Sei immer freundlich und offen. So wirst du bei deinem Gegenüber einen positiven Eindruck hinterlassen. Bevor du überstürzt in das Gespräch gehst,                    gehe kurz in dich und frage dich, ob du in der richtigen Stimmung dafür bist. Wenn du keine Lust auf Smalltalk hast, bemerkt das dein Gegenüber.

 

3. Nachfragen:

         Auf Aussagen des Gegenübers eingehen und immer nachfragen, das zeugt von Interesse. Wer kluge Folgefragen stellt und gut zuhört, hinterlässt                          einen bleibenden und positiven Eindruck.

 

4. Lass es langsam angehen:

Mache dir Gedanken was du mit dem Netzwerken erreichen willst und wer dir dabei helfen kann. Versuche den errungenen Kontakt langsam aufzubauen, z.B. über Tweets oder Nachrichten auf Xing/LinkedIn.

 

5. Nimm einen Freund mit:

Für viele ist es schwierig in einem Raum mit Fremden zu sein. Deswegen nimm gerne einen guten Freund mit. Allerdings müsst ihr schauen, dass ihr nicht nur die ganze Zeit miteinander verbringt, sondern teilt euch auf.

 

6. Sieh es als Spiel an:

Um sich zu motivieren, hilft es ein kleines Spiel daraus zu machen. Setze dir ein Ziel, z.B. rede mit 3 Personen. Teile dieses Ziel einem Bekannten, der mit dir vor Ort ist, und gestalte einen sportlichen Wettkampf daraus. Dieses „Spiel“ kann dir helfen die Schüchternheit abzulegen und zu überwinden.

 

7. Erst „Geben“ dann „Nehmen“:

Verinnerliche, dass es zunächst wichtig ist für dein Netzwerk und den Menschen darin Mehrwerte zu schaffen - das bedeutet: Geben, Geben, Geben.

Der Social Media-Berater, Mike Sansone, hat die 70-20-10-Regel in die Welt gesetzt. Diese beschreibt die Verteilung von Geben und Nehmen.

      • 70% der Zeit nutzen, um anderen Menschen zu helfen
      • 20% der Zeit nutzen, um sich selbst zu präsentieren
      • 10% der Zeit nutzen, um die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen

 

8. Qualität statt Quantität

Es nutzt dir mehr, einen guten Kontakt zu haben, als 20 andere, die dir nichts bringen. 

Oft ist es leider so, dass du 20 unwichtige Kontakte brauchst, um einen guten Kontakt herzustellen.

 

9. Pflege das Netzwerk:

Einer der wichtigsten Pfeiler des Netzwerkens ist die Kontaktpflege, d.h. melde dich regelmäßig bei deinen Kontakten und stelle damit sicher, dass sie dich nicht vergessen. Verabrede dich zu einem persönlichen Treffen, da der E-Mail-Kontakt sich oft schwierig gestaltet. Das Treffen sollte immer einen Zweck erfüllen, um die Zeit sinnvoll zu nutzen.

Kontaktiere wichtige Personen innerhalb von 24 Stunden per E-Mail, um im Gedächtnis zu bleiben. In dieser Mail sollten auch persönliche Details stehen, um der Kontaktperson zu vermitteln, dass du auch zugehört hast. Gerne kannst du hierzu auch kleine technische Hilfsmittel verwenden, wie Kurzbefehle.

 

10. Netzwerk-Controlling:

Überprüfe deine Netzwerk-Strategien regelmäßig. Dazu gehört: Geld, Zeit und Know-how. Selbstverständlich sollte man selbst das Netzwerken effektiv für sich nutzen, der Spaß sollte jedoch im Vordergrund stehen.

 

 

Zum Abschluss noch 5 Todsünden, die ihr während des Netzwerkens unbedingt vermeiden solltet.

 

5 Todsünden beim Networking

      1. Unregelmäßig oder zu spät Netzwerken
      2. Darauf warten, dass die Kontakte einem hinterherlaufen
      3. Konkurrenz- oder Schubladendenken
      4. Das Kennenlernen in einen Sales Pitch (Verkaufsgespräch) umwandeln
      5. Sofortige Ergebnisse erwarten

 

Wenn ihr diese Tipps beim Netzwerken einhaltet, steht euch nichts im Wege ein erfolgreiches und nutzbringendes „Spinnennetz“ aufzubauen.

 

 

Ich wünsche euch viel Erfolg dabei und freue mich ebenfalls ein Faden eures Spinnennetzes zu werden!

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